Landwirtschaftspolitik für Hessen – auch für Frankfurt < Zurück

„Die ländlichen Gebiete auch in Hessen und Frankfurt werden in den nächsten Jahren angesichts von Globalisierung und demographischen Wandel vor besondere Herausforderungen gestellt. Die Entwicklung des ländlichen Raums in der EU-Förderperiode 2007 bis 2013 ist daher insbesondere auf Wachstum, Beschäftigung und Nachhaltigkeit auszurichten. Die integrierte Politik für den ländlichen Raum in Hessen unterstützt diese Aufgaben."

Mit den durch die Förderung ausgelösten privaten Investitionen erreicht der Entwicklungsplan für den ländlichen Raum ein Gesamtvolumen von über 900 Millionen Euro. Der Schwerpunkt der laufenden Förderperiode sind die   Verbesserung der Umwelt und Landwirtschaft, der Lebensqualität im ländlichen Raum und das Umsetzen von gebietsbezogenen lokalen Entwicklungsstrategien. Durch die Landwirtschaftspolitik der Regierung Koch werden neue Förderungen für Flächenmanagement und Erschließungsmaßnahmen in den Ortskernen ermöglicht, die die Attraktivität der Orte als Wohnstandorte erhöhen.

Ab dem Jahr 2008 haben wir vor:

  • Wir wollen die Wettbewerbsfähigkeit hessischer Unternehmen der Forst- und Holzwirtschaft stärken.
  • Wir wollen die Belastung der Forstbetriebe durch öffentlich-rechtliche Vorschriften abbauen.
  • Wir wollen den Naturschutz vorrangig in Kooperation mit den Grundeigentümern umsetzen.
  • Wir wollen das „Walderhaltungsprogramm Rhein-Main-Gebiet“ fortführen.
  • Wir wollen das Bewusstsein für den Tierschutz weiter schärfen.
  • Wir wollen Tierschutz und Tierhaltung enger aufeinander abstimmen – die Tiergesundheit ist dabei ein wichtiges Kriterium bei der artgerechten Tierhaltung.
  • Wir wollen die Bedingungen für Landwirte und Investoren beim Bau effizienter und standortgerechter Anlagen zur Erzeugung von Lebensmitteln und grüner Energie verbessern.
  • Wir wollen den Land- und Bauernhoftourismus weiter unterstützen.
  • Wir wollen den zukünftigen Verbrauch von landwirtschaftlichen Flächen kritisch betrachten und auf das notwendige Maß begrenzen.
  • Wir wollen administrative Hürden abbauen, die die Bildung größerer Parzellen verhindern.
  • Wir wollen uns für die Schaffung innovativer Finanzierungsmodelle in Form von Agrarfonds einsetzen, um zusätzliches Kapital anzuziehen.
  • Wir wollen die hessische Qualitätsmarke „Gutes aus Hessen“ weiter ausbauen und das Sortiment erweitern.
  • Wir wollen gemeinsam mit dem Berufsstand nach geeigneten Möglichkeiten suchen, um mit der Bündelung des Sortiments und der Dienstleistungsfähigkeit landwirtschaftliche Produkte professionell bei Handelspartnern zu platzieren.

„Dem Verbraucherschutz wird in Hessen eine hohe Priorität beigemessen. Die Überwachung von Lebensmitteln und Bedarfsgegenständen gewährleistet höchsten Schutz für den Verbraucher. Die seit 2003 durch die CDU-Landesregierung gebündelten Zuständigkeiten für Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Lebensmittelkontrolle haben Verwaltungsabläufe vereinfacht und die Arbeit der Überwachungsbehörden optimiert. Die Energieerzeugung aus forst- und landwirtschaftlichen Produkten lässt neue Geschäftsfelder und damit neue Einkommensquellen für die Landwirte entstehen. Der Umwelt bringt die Nutzung von Holz und Biogas ebenfalls große Vorteile. Das Land Hessen fördert diese Entwicklung und steigerte seine Investitionen in erneuerbare Energien von 2,3 Mio. Euro im Jahr 2003 auf inzwischen über 8 Mio. Euro. Der Anteil erneuerbarer Energien in Hessen ist bereits deutlich gesteigert worden.“